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Kurs 6 — Workflow Engineering mit Claude Code und MCP

Bis hierher hast du Workflows im Designer gebaut: Agents auf die Fläche ziehen, verbinden, konfigurieren, testen. Dabei bleibt es auch. Der Designer zeigt dir unmittelbar, wie ein Workflow tatsächlich aufgebaut ist, mit echten Logs und echten Nachrichten — und genau deshalb ist er das richtige Werkzeug, um einen Workflow zu verstehen, zu prüfen und am Ende abzunehmen.

Der Aufwand liegt woanders: Eine Konfiguration zusammenzuklicken kostet Zeit, und oft musst du erst nachschlagen, welche Felder ein Node erwartet oder wie eine externe API angesprochen werden will. Genau diesen Teil kann ein Werkzeug wie Claude Code übernehmen. Über MCP schlägt es den Node-Katalog und API-Spezifikationen nach, schreibt daraus den Workflow als Text und deployt ihn direkt in dein 42°flow-Konto. Auch das Testen läuft über MCP: Dry Runs führen einzelne Agents testweise aus, mit denselben Optionen, aber ohne Wirkung im Zielsystem.

Der letzte Schritt bleibt beim Menschen — und beim Designer: Dort siehst du dir das Ergebnis an, gibst den Feinschliff und entscheidest, ob der Workflow live geht.

Die Schnittstelle dafür heißt MCP. Dieser Kurs zeigt, wie du sie nutzt — als zweites Werkzeug für die Aufgaben, für die der Designer nicht gebaut ist, nicht als Ersatz dafür.

Was dich in diesem Kurs erwartet

Einheit 1 — Warum Workflows als Text? Wann der Designer das richtige Werkzeug ist und wann nicht. Was MCP überhaupt ist und was es mit 42°flow zu tun hat.

Einheit 2 — Claude Code mit 42°flow verbinden Token holen, MCP-Server eintragen, Verbindung prüfen. Inklusive der Konfigurationsfalle, an der die meisten zuerst scheitern.

Einheit 3 — Der Werkzeugkasten im Überblick 27 Werkzeuge, nach Aufgabe sortiert: nachschlagen, prüfen, deployen, ausführen, debuggen, ändern.

Einheit 4 — Die Syntax des Workflow-Quelltexts Module, Flows, Nodes, Optionen, Verbindungen. Die Syntax vollständig — inklusive der Stellen, an denen sie sich anders verhält als erwartet.

Einheit 5 — Nachschlagen statt raten Node-Katalog, Agent-Dokumentation, Credentials, API-Specs. Wie du herausfindest, welche Optionen ein Agent wirklich kennt.

Übung — Deinen ersten Workflow als Text deployen Hands-on: Ein Webformular nimmt einen E-Mail-Text entgegen, die KI extrahiert die Absenderdaten, ein POST-Request legt den Kontakt in einer externen API an.

Einheit 6 — Die Prüfkette: check, compile, graph Warum valid: true nicht heißt, dass der Workflow funktioniert — und welcher zweite Blick den Unterschied macht.

Einheit 7 — Testen ohne Nebenwirkungen Dry-Runs für einzelne Agents. Welche Agents im Testlauf wirklich etwas tun und welche nur so tun als ob.

Einheit 8 — Deployen und ausführen Vom Quelltext zum laufenden Workflow. Synchron, asynchron, und wie du eine Ausführung gezielt anstößt.

Einheit 9 — Debuggen: Logs, Messages, Re-Emit Den Weg einer Nachricht durch den Workflow nachvollziehen und eine echte Payload beliebig oft erneut durchlaufen lassen.

Einheit 10 — Ändern ohne kaputtmachen Wie Updates bestehende Agents erhalten — und die eine Regel, die darüber entscheidet, ob deine Agent-IDs überleben.

Übung — Fehlersuche im laufenden Workflow Hands-on: Ein Workflow liefert kein Ergebnis. Du findest die Ursache ausschließlich über die MCP-Werkzeuge.

Einheit 11 — Sicherheit und Grenzen Was die Schnittstelle schützt, was sie nicht kann, und wo du weiterhin die Oberfläche brauchst.

Einheit 12 — Referenzkarte Alle Werkzeuge, alle Syntaxregeln, alle Fallstricke auf einer Seite.

📹 Video: [Platzhalter — Einführungsvideo: Derselbe Workflow zweimal gebaut — einmal im Designer, einmal als Text aus Claude Code]

Voraussetzungen

Dieser Kurs baut auf den Kursen 1–3 auf. Du solltest wissen, was ein Workflow ist, wie Agents und Nachrichten funktionieren und was eine REST API ist. Kurs 5 (Produktionsreife Workflows) ist hilfreich, weil dieser Kurs dieselben Qualitätskriterien voraussetzt — nur mit anderem Werkzeug.

Technisch brauchst du: einen 42°flow-Zugang mit MCP-Token und eine Installation von Claude Code.